Verfahren

Die Stadt Osnabrück hat den fünften Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zum Anlass genommen, ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz an den bislang unterversorgten Adressen im Stadtgebiet errichten zu lassen, zur Verbesserung der Internetverfügbarkeit.

Vor dem Hintergrund der Bundesförderung wurde für das Stadtgebiet im Juni 2017 ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Insgesamt konnte bei über 600 Adressen eine Unterversorgung nachgewiesen werden. Bei diesen sogenannten „weißen Flecken“ (Gebiete mit einer Versorgung von <30 Mbit/s) setzt der geförderte Breitbandausbau an. Die hier ermittelten Adressen, darunter neben Privatadressen auch Schulen, Gewerbebetriebe und öffentliche Gebäude, bekommen einen kostenfreien Glasfaseranschluss und haben damit die Möglichkeit, Bandbreiten im Gigabitbereich zu nutzen.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur erfolgt in Form des Wirtschaftlichkeitslückenmodells. Im April 2018 hat die Stadt eine europaweite Konzessionsvergabe eingeleitet, um ein Telekommunikationsunternehmen für den geplanten Ausbau zu ermitteln. Die Stadtwerke Osnabrück AG mit ihren Nachunternehmen SWO Netz GmbH und osnatel – eine Marke der EWE – übernimmt als Auftragnehmerin den Ausbau der digitalen Infrastruktur in den unterversorgten Gebieten. Zur Realisierung nutzt die Stadtwerke Osnabrück AG bereits vorhandene Leerrohre sowie Synergien mit Strom-, Gas- und Wassernetzarbeiten. Insgesamt werden 207 Kilometer Glasfaser und 111 Kilometer Leerrohr neu verlegt.

Ob sich Ihre Adresse im Fördergebiet befindet und wann der Ausbau durchgeführt wird, können Sie unserer interaktiven Karte entnehmen.

Antworten auf Ihre Fragen finden Sie in unseren FAQs. Dort sind auch Ansprechpartner der SWO Netz GmbH für technische Fragestellungen und Informationen zum Bauablauf hinterlegt sowie Kontaktdaten der osnatel zur Beantwortung Ihrer Fragestellungen zu Produkten und Tarifen.